Urlaub in Schleswig das Zentrum der Urlaubsregion Ostseefjord Schlei

Für eines der schönsten Ziele Norddeutschlands muss man fast bis zur Grenze nach Dänemark fahren: Zwischen Kiel und Flensburg wartet die Urlaubsregion rund um den Ostseefjord Schlei auf ihre Gäste. Herzstück des früheren Wikingerlandes ist die Schlei, mit 42 Kilometern Schleswig-Holsteins längster Ostseearm. Das Landschaftsbild prägen sanfte Hügel, sattgrüne Weiden, malerische Dörfer und unberührte Natur, endlose Sandstrände und romantische Badebuchten. Gesäumt wird das Ufer der Schlei von drei Städten. Tor zur Schlei ist die gemütliche Hafenstadt Kappeln. Einige Kilometer weiter westlich lädt Deutschlands kleinste Stadt Arnis zum Bummeln ein. Und am Ende der Schlei liegt die über 1.200 Jahre alte Wikingerstadt Schleswig mit ihren Kulturdenkmälern und Museen.

„Kulturroute“: Schleswig auf dem Fahrrad entdecken

Im Jahre 804 wurde die Siedlung als Sliesthorp erstmals schriftlich genannt. Damit ist Schleswig die älteste Stadt des nördlichen Europas. Am besten kann man sie auf zwei Rädern entdecken: Unter dem Namen „Kulturroute“ führt eine neue Tour entlang der wichtigsten Kulturstätten. Zu bestellen ist die Radkarte unter www.ostseefjordschlei.de oder unter 04621-850056. Digital steht sie auf dem Routenplanerportal www.komoot.de zur Verfügung. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schleswigs zählt Schloss Gottorf mit seinen Landesmuseen, dem Barockgarten und dem rekonstruierten Gottorfer Globus. Im 17. Jahrhundert gehörte er zu den „Weltwundern“. Der Bordesholmer Flügelaltar des Bildschnitzers Hans Brüggemann im imposanten Schleswiger St.-Petri-Dom gehört zu den renommiertesten Kulturdenkmälern des Nordens. Kulturgeschichte zum Anfassen gibt es in der malerischen Fischersiedlung Holm, rund um den Rathausmarkt und im Stadtmuseum mit dem „Teddy Bär Haus“. Nicht versäumen sollte man einen Abstecher in die Wikingergeschichte Schleswigs.

Der Geschichte nahekommen

Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert lebte das Volk der Wikinger in der Schlei-Ostsee-Region. Eine der wichtigsten Siedlungen und Handelszentren war die Hafenstadt Haithabu. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder von Feinden angegriffen und verlor als Handelsplatz an Bedeutung. 1066 brannten die Slawen die Siedlung vollständig nieder. Bis heute kann man den Halbkreiswall besichtigen, er war ursprünglich Teil der Befestigungsanlage und sollte den Ort schützen. Das wohl wertvollste kulturelle Zentrum der Wikingergeschichte ist heute das Wikinger Museum Haithabu mit den rekonstruierten Wikingerhäusern sowie die mittelalterliche, ehemals dänische Befestigungsanlage Danewerk. Sowohl das Danewerk als auch der Wikinger-Handelsplatz Haithabu zählen seit Sommer 2018 zum Unesco-Welterbe. (djd)

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